Willkommen ...

... auf dem Blog der LWL-Archäologie für Westfalen. Mit unseren Beiträgen informieren wir über unsere Arbeit, über die aktuellsten Ausgrabungen und neuesten Erkenntnisse aus allen Regionen Westfalens und allen Fachgebieten.
 
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf viele Besucher sowie angeregte Diskussionen!

Der Brennstoff des Experimentes: 27 Schüttmeter Buchenholz (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Manuel Zeiler).

14.08.2017

Achtung Experiment – Teil 7

Jetzt wird es ernst ...

In Zeiten des sogenannten Atomausstiegs oder der aktuellen Diskussion über die Bedeutung des Diesel-Kraftstoffs als Treibstoff rücken regenerative Energieträger wieder in den Fokus. Während dabei der Wind-, Sonnen- und Wasserkraft die zukünftig größte Bedeutung beigemessen wird, scheint der wichtigste Energieträger der Menschheitsgeschichte in Vergessenhe ...

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Der Kindelsberg ist eine weithin sichtbare Landmarke (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Hermann Menne).

08.08.2017

Überraschung im Bohrkern

Wallburg Kindelsberg im Siegerland deutlich älter als gedacht

Der Kindelsberg östlich von Kreuztal im Siegerland ist nicht nur eine weithin sichtbare Landmarke. Er ist ein regional beliebtes Ausflugsziel und ziert das Logo jeder Bierflasche der Krombacher Brauerei.

Auch für die Archäologie ist der Berg bedeutend, wurde er doch zu unbekannter Zeit befestigt. Die Bergkuppe umgibt heute noch ein deutlich erkennbarer Wall ...

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Im Jahre 2006 wurde im Vorfeld des Baus einer Windkraftanlage bei Brilon-Alme (HSK) eine eisenzeitliche Siedlung angeschnitten (Foto: LWL-AfW Olpe/Hermann Menne)

08.08.2017

Neue Publikation: Eisenzeitliche Siedlung bei Brilon-Madfeld (HSK)

BA-Arbeit von Andreas Knäpper publiziert

2006 wurde bei der Kontrolle des Baufeldes für eine neue Windkraftanlage auf dem Briloner Hochplateau bei Madfeld eine eisenzeitliche Siedlung entdeckt. Unter den zahlreichen Befunden der kleinen Fläche stechen einige besonders tiefe Gruben hervor, über deren Zweck noch keine letzte Klarheit herrscht. Waren es Brunnen?

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August 2017: Er brennt! Ausheizen des Siegerländer Kuppelofens im Freilichtmuseum Hagen (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Manuel Zeiler)

04.08.2017

Achtung Experiment – Teil 6

Ausheizen des Ofennachbaus

Es regnet. Während  sich die meisten Museumsbesucher im LWL-Freilichtmuseum Hagen in die zahlreichen Werkstätten flüchten, schaufeln sieben Archäologen unter freiem Himmel. Sie gehören zur Forschungskooperation aus LWL-Archäologie für Westfalen, Deutschem Bergbau-Museum Bochum, LWL-Freilichtmuseum Hagen sowie der Ruhr-Universität Bochum. Ihr Forschungsvorhab ...

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Chronologische Übersicht von der späten Altsteinzeit bis in die Neuzeit in Sauer- und Siegerland (vor dem Klimaverlauf) - LWL-AfW Olpe / M. Baales

03.08.2017

Zwei neue Publikationen zur Ur- und Frühgeschichte in Südwestfalen

Übersichten zu Geseke/Hellwegraum sowie Sauer- und Siegerland

Im Juli 2017 sind zwei Übersichtspublikationen erschienen, die unseren aktuellen Kenntnisstand zur südwestfälischen Ur- und Frühgeschichte behandeln.

Zunächst war Geseke im Hellwegraum (Kr. Soest) Thema. Im ersten Band der "Geschichte einer westfälischen Stadt" bieten wir einen Überblick zu den archäologischen Funden und Grabungen von der (jüngeren) Steinzeit bis in die ...

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Geschützt unter einer Traverse steht der nachgebaute Rennofen (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/M. Zeiler)

26.07.2017

Achtung Experiment – Teil 5

Notwendige Nachbesserungsarbeiten nach der Trocknungsphase

Geschützt unter einer hohen Traverse mit Plane steht er im LWL-Freilichtmuseum Hagen: Der Nachbau eines eisenzeitlichen Verhüttungsofens aus dem Siegerland. Eine Forschungskooperation aus LWL-Archäologie für Westfalen, Deutsches Bergbau-Museum Bochum, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Ruhr-Universität Bochum sowie dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz wi ...

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Im Garten des Elternhauses von Klemens Stehr fanden die Archäologen weit zurückreichende Siedlungsspuren - LWL-AfW Olpe / Hermann Menne

26.07.2017

Spuren aus über 7000 Jahren: Archäologen sicheren umfangreiche Siedlungsreste

Erneut eine Siedlung der ersten Bauern in Werl entdeckt

In Werl sind die Archäologen der Außenstelle Olpe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in den letzten Jahren immer wieder auf wichtige, bisher unbekannte archäologische Fundstellen gestoßen. Doch die jüngst abgeschlossene Grabung war nicht alltäglich. Die Archäologen entdeckten auf einer kleinen Baufläche fast einhundert Befunde, die von der Steinze ...

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Rüthen-Unter den Eichen: Die Baustelle im Hangbereich vor der ehemaligen Stadtbefestigung (LWL-Archäologie für Westfalen/T. Poggel)

19.07.2017

Keine Sensation!

Archäologischer Alltag in Rüthen (Kr. Soest)

Als zu Beginn letzten Jahres die Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen über den geplanten Neubau eines Einfamilienhauses in Rüthen (Kreis Soest) informiert wurde, war schnell klar, dass archäologische Relikte bedroht sein könnten. Der Bauplatz „Unter den Eichen“ befand sich unmittelbar vor der mittelalterlichen Befestigung im Südosten der Stadt und bo ...

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Michael Becker (links) entdeckte die Fundstelle, Daniel Brandes von der Ruhr-Uni will die Grabungsergebnisse nun auswerten (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/M. Zeiler)

23.05.2017

Landwirtschaft durch die Jahrtausende

Erneute Grabungsarbeiten in Fröndenberg „Im Sundern“ (Kr. Unna)

Der engagierte Heimatforscher Michael Becker ist seit vielen Jahren im Raum Fröndenberg aktiv und begeht die Äcker auf der Suche nach urgeschichtlichen Oberflächenfunden. 2006 entdeckte er dabei auf einem Acker in Fröndenberg neolithische Steinartefakte, barg seitdem dort immer wieder Oberflächenfunde und meldete sie der Außenstelle Olpe. Zum Fundus zählen ...

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Ein Kleintransporter voller Funde (LWL-Archäologie für Westfalen/T. Poggel)

11.05.2017

Wieder entdeckt…

Funde der Ausgrabung im KZ-Außenlager Witten-Annen (Ennepe-Ruhr-Kreis) 1990/91

Das Telefon klingelt. „Ja…kein Problem…ja…alles klar…“ Kurze Zeit später fährt ein Kleintransporter vom Parkplatz der Außenstelle Olpe. Noch etwas später finden sich drei Mitarbeiter irgendwo in Witten wieder. Durch einen Seiteneingang werden sie herein gebeten und über eine enge verwinkelte Treppe in den Keller geführt. Dort geht es mit schnellen Schritten durch ebens ...

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