Die LWL-Archäologie für Westfalen

Die Archäologie ist in Deutschland in die Verantwortung der Länder übergeben. In Nordrhein-Westfalen vertreten die Landschaftsverbände gemäß dem Denkmalschutzgesetz das öffentliche Interesse, die Zeugnisse der Vergangenheit zum Leben der Menschen in früheren Zeiten zu schützen und zu bewahren – für die nachfolgenden Generationen.

In Westfalen setzen sich die Archäologen unter dem Dach des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als unabhängiges Fachamt für den Bodendenkmalschutz ein. Die LWL-Archäologie für Westfalen arbeitet deshalb als Träger öffentlicher Belange eng zusammen mit den Denkmalbehörden der Kommunen, der Kreise und des Landes Nordrhein-Westfalen.

 


Unsere Struktur

Um ihrem gesetzlichen Auftrag gerecht zu werden, ist die LWL-Archäologie in drei Schwerpunkte strukturiert:

  1. Zentrale Dienste: Publikation der wissenschaftlichen archäologischen Ergebnisse, Archivierung der Funde, Restaurierung der Fundstücke, Fotografieren der Funde, wissenschaftliche Spezialbibliothek
  2. Bodendenkmalpflege: Ausgrabung, Erforschung, Schutz, Sicherung und Dokumentation der Zeugnisse unserer Vergangenheit
  3. Archäologische Museen: Im LWL-Museum für Archäologie in Herne, im LWL-Römermuseum in Haltern am See und im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn ist die archäologische erforschte Vergangenheit erlebbar

Auf den nachfolgenden Seiten sehen Sie, wie vielfältig die jeweiligen Aufgaben und Arbeitsbereiche sind.