Fundbeschriftung

Pinsel und Handarbeit sind längst vorbei: Seit 2014 übernimmt eine computergesteuerte Maschine die einst mühselige Beschriftung von Funden für die Archivierung. Ein PC steuert zwei Tintenstahldrucker, die deutlich schneller als früher per Hand die Inventarnummern in schwarzer oder weißer Farbe auf die Objekte auftragen.

Der Start für ein bundesweit einmaliges Inklusionsprojekt. Denn die digitale Fundbeschriftung ermöglicht vier Mitarbeitern mit Handicaps eine berufliche Neuorientierung.

Bei der Anlage handelt sich um eine Weiterentwicklung eines Fundbeschriftungsgerätes, das bereits im Landesamt für Archäologie Sachsen in Dresden eingesetzt wird. Entwickelt hat sie die in Glaubitz ansässige Firma Beschriftungstechnik Gärtner. Die Inventarnummern werden nunmehr in gleichbleibender Qualität aufgebracht und bleiben jederzeit lesbar.