Willkommen ...

... auf dem Blog der LWL-Archäologie für Westfalen. Mit unseren Beiträgen informieren wir über unsere Arbeit, über die aktuellsten Ausgrabungen und neuesten Erkenntnisse aus allen Regionen Westfalens und allen Fachgebieten.
 
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf viele Besucher sowie angeregte Diskussionen!

Grabungsleiter Christoph Storz präsentiert eine 2.000 Jahre alte verzierte Keramikscherbe. Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/S. Spiong

15.05.2020

Siedlungslandschaft vor 2000 Jahren in Bad Lippspringe: größer als bisher gedacht!

Die Geländeterrasse oberhalb der Lippeniederung stellt beiderseits des Pfingststuhlweges eine reiche Siedlungslandschaft dar. Nördlich des Pfingststuhlweges konnten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Scherben der Römischen Kaiserzeit und der Vorrömischen Eisenzeit aufgelesen werden.

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Steinaxt aus Serpentinit mit original Fundbeschreibung des Finders Clemens Bremer aus dem Jahr 1880, Foto: LWL/C. Hildebrand

06.05.2020

Der Weg einer Steinaxt

Schenkung eines besonderen „Familienfundstückes“ von 1880

Im letzten Jahr wurde bei Dr. Hans-Otto Pollmann von der LWL Archäologie für Westfalen/Außenstelle Bielefeld ein ganz besonderer Fund abgegeben. Es handelt sich um eine Steinaxt, die bereits 1880 gefunden und zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben wurde. Der Fund blieb im Besitz des Finders und gelangte als Schenkung erst jetzt – nach fast 140 Jahren – wieder i ...

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Die Freilegung der Urne, Foto: LWL/S. Spiong

04.05.2020

Ein Urnengräberfeld der vorrömischen Eisenzeit in Petershagen-Frille

Eigentlich ist es eine unscheinbare Fläche. Archäologisches ist weder aus Frille noch aus der unmittelbaren Umgebung bekannt. Der Boden ist sandig und nicht besonders fruchtbar.

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Grabungsleiter Ulrich Holtfester freut sich über die hölzerne Bodenkonstruktion mit geflochtenen Weidenruten: „Ein echtes Highlight der Grabung aus dem 14. Jahrhundert“. Foto: LWL/S. Spiong

23.04.2020

700 Jahre alte Holzböden in Minden freigelegt

Seit der Pressemeldung vom 8. April über die Grabung am Deichhof am Nordrand der Mindener Altstadt hat das Grabungsteam unter der Leitung von Dr. Ulrich Holtfester weitere gut erhaltene Holzbefunde freigelegt.

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Die Lizenz zum Suchen; Grafik: LWL

20.04.2020

Neuerung bei Erstgesprächen für angehende Sondengänger

und die Auswirkungen der Corona-Krise

Schon seit einigen Jahren sind in Westfalen-Lippe im Rahmen des Antragsverfahrens für eine Erlaubnis nach § 13 DschG NRW persönliche Erstgespräche von angehenden Sondengängern mit den für sie zuständigen Wissenschaftlern der LWL-Archäologie für Westfalen vorgesehen.

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in einsamer Mitarbeiter und viele Scherben: Für die Puzzlearbeit ist Ruhe und Konzentration nötig; Foto:LWL/S.Spiong

03.04.2020

Freiraum für Auswertungen

Die Grabung Petershagen-Wietersheim

Auch in der Bielefelder Außenstelle der LWL-Archäologie sieht es nicht anders als in anderen Ämtern aus: alle Besprechungen abgesagt, keine Vorträge, Tagungen oder neuen Ausstellungen, leere Flure und Büros und fast alle Mitarbeiterinnen im Homeoffice. Zwar laufen die Notgrabungen der Fachfirmen mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen weiter, damit dort die Bau ...

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Ist man alleine im Büro, stört es auch niemanden, wenn im Büro überall Funde ausgebreitet werden. Foto:LWL/S.Spiong

03.04.2020

Freiraum für Auswertungen 2

Die Grabung Porta Westfalica-Eisbergen

Gut fünf Jahre lagen die Funde der Grabung in Eisbergen im Regal der Bielefelder Außenstelle. Jetzt nutze ich die Zeit alleine im Büro, um einen Artikel über die Grabung zu schreiben.

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Studierende der Universität Münster posieren nach Abschluss ihres 3-wöchigen Praktikums für ein Gruppenfoto. Foto: LWL – Archäologie für Westfalen/M. Hahne

31.10.2019

Ausgrabung in der Warburger Börde

Studierende erforschen im Rahmen einer Lehrgrabung die Jungsteinzeit

Von Mitte August bis Ende September fand in diesem Sommer eine 6-wöchige Lehrgrabung als Kooperation der LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Bielefeld mit der Westfälischen Wilhelms Universität Münster statt. Neun Studierende nahmen daran teil und lernten Abläufe und Techniken des Grabungsalltags kennen.

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Die Besucher waren von der Hausgröße, die 30 x 6.5 m betrug, beeindruckt. Foto: LWL/M. Hahne

16.10.2019

Volles Haus am Tag des offenen Denkmals

Blick durch ein Zeitfenster

Die Wettervorhersage war nicht sehr vielversprechend, der Himmel war grau und die Luft diesig, nebelig. Die Mitarbeiter der Ausgrabung, die sich auf einsamer Feldflur befand, ließen zur besseren Orientierung für Besucher einen großen, orangefarbenen LWL-Ballon ca. 30 m hochsteigen.

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2013 wurden unter großem Zeitdruck rund 6000 qm Fläche untersucht; Foto: LWL/A. Madziala

10.09.2019

Alte Funde – Neue Ergebnisse:

Der „Reiter von Gohfeld“ und die unerwartet lange Geschichte seines Gräberfeldes

Als die Archäologen der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen 2012 und 2013 im Vorfeld der Errichtung des Hermes-Logistikzentrums in Löhne-Gohfeld Ausgrabungen unternahmen, stießen sie dort auf Überreste von Brandgräbern, die aufgrund der Beigaben in die Zeit um 400 n. Chr. datiert wurden.

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