Westfalens Unterwelten
Westfalens Unterwelten
Abbaukammern, Schächte sowie Stollen des Bergbaus, Kulturhöhlen, Luftschutzeinrichtungen, Keller, Tunnel oder Brunnen finden sich in Westfalen vieltausendfach. Mitunter sind sie bedeutendes kulturelles Erbe. Sie sind oft wichtig für die Technikgeschichte und häufig allgemein ein herausragendes Zeugnis der Menschheitsgeschichte: Westfalens Unterwelten.
Sehr viele dieser untertägigen Anlagen dokumentiert die Bodendenkmalpflege durch ihre gesetzlich definierten Aufgaben oder im Rahmen von Forschungsprojekten mit Forschungspartner:innen. Die dokumentierten Anlagen sind dabei oft schwer bzw. für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Das hat zur Folge, dass die interessierte Öffentlichkeit zumeist wenige oder keine Möglichkeit hat, dieses Kulturerbe kennen zu lernen. Das Projekt „Westfalens Unterwelten“ möchte dies ändern. Es ist dabei ein wichtiges Projektteilziel, kulturelles Erbe untertage einer interessierten Öffentlichkeit mit digitalen Mitteln zu präsentieren.
Projektpartner:innen
Dr. Sandra Peternek (Direktorin der LWL-Archäologie für Westfalen)
Dr. Manuel Zeiler (LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe)
Dipl.-Ing. Gero Steffens (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
Dr. Jennifer Garner (Deutsches Bergbau-Museum Bochum)
Jerome Rose M.F.A. (realtimecapsule; Rose & Röttger GbR)
Fynn Röttger M.F.A. (realtimecapsule; Rose & Röttger GbR)
Rolf Golze (Altenberg & Stahlberg e.V. Müsen)
Meinhard Weber (Verein für Siegerländer Bergbau e.V.)
Hilmar Schröder (HS 3D-Solutions GmbH)
Wolfgang Hänisch (Speläogruppe Sauerland e.V.)
Björn Wegen (Speläogruppe Sauerland e.V.)
Dr. Marcus Weidner (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte)
Georg Drechsler M.A. (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege)
Dr. Manuel Zeiler
LWL-Archäologie für Westfalen
Außenstelle Olpe
In der Wüste 4
57462 Olpe
Tel: 02761 9375-35
Drittmittel
Zeitweise gefördert mit Landesmitteln Nordrhein-Westfalens.
Laufzeit
Seit 2015.
Zum Projekt
In einem 3D-Modell baut sich virtuell die älteste Dampfmaschine des Siegerlandes untertage auf. User und Userinnen können hier spannende Facetten zur Technikgeschichte und zur Alltagswelt der Bergleute am Ende des 19. Jahrhunderts entdecken. Dies ist ein erstes wichtiges Zwischenergebnis, kulturelles Erbe untertage in Westfalen sicht- und erlebbar zu machen. Projektziel ist die Dokumentation, Auswertung, Aufbereitung und Präsentation wichtigen kulturellen Erbes untertage.
Abbaukammern, Schächte sowie Stollen des Bergbaus, Kulturhöhlen, Luftschutzeinrichtungen, Keller, Tunnel oder Brunnen finden sich in Westfalen vieltausendfach. Mitunter sind sie bedeutendes kulturelles Erbe. Sie sind oft wichtig für die Technikgeschichte und häufig allgemein ein herausragendes Zeugnis der Menschheitsgeschichte: Westfalens Unterwelten.
Sehr viele dieser untertägigen Anlagen dokumentiert die Bodendenkmalpflege durch ihre gesetzlich definierten Aufgaben oder im Rahmen von Forschungsprojekten mit ForschungspartnerInnen. Die dokumentierten Anlagen sind dabei oft schwer bzw. für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Das hat zur Folge, dass die interessierte Öffentlichkeit zumeist wenige oder keine Möglichkeit hat, dieses Kulturerbe kennen zu lernen. Das Projekt „Westfalens Unterwelten“ möchte dies ändern. Es ist dabei ein wichtiges Projektteilziel, kulturelles Erbe untertage einer interessierten Öffentlichkeit mit digitalen Mitteln zu präsentieren.
Dieser Web-Auftritt präsentiert mit der nachfolgenden Website-Extended Reality-Darstellung (WebXR) sowie mit der Unterseite Grube Landeskrone den ersten Projektmeilenstein, nämlich die Dokumentation, Auswertung sowie die virtuelle Präsentation des Maschinenhallenkomplexes der Grube Landeskrone bei Wilnsdorf im Siegerland. Diese Darstellung lässt den Aufwand, aber auch die herausragenden Vermittlungsmöglichkeiten des Projektes erkennen. Desweiteren wird auf der Unterseite Projektvoraussetzungen die Gesamtthematik vorgestellt und das große Potential des Projektes erläutert. Eine Auswahl der wissenschaftlichen Literatur der Projektpartner:innen zum Thema schließt die Web-Präsentation ab. Die Präsentation wird in unregelmäßiger Folge ergänzt und um Teilprojekte erweitert.
Glückauf!
In einem Hallenkomplex der Grube Landeskrone bei Wilnsdorf im Siegerland arbeitete seit 1852 die erste Dampfmaschine untertage in der Region. Sie wurde bis 1878 betrieben und ermöglichte das Heben von Grubenwasser aus großen Tiefen sowie das Befördern von Menschen und Material. Sie wurde nach ihrer Aufgabe abgebaut. Archäologische Untersuchungen konnten ab 2015 in Zusammenschau mit der historischen Überlieferung den genauen Standort des Maschinenkomplexes sowie seine Funktionsweise klären.
Bitte klicken Sie das untenstehende 3D-Modell an und nutzen Sie seine spielerischen Funktionen! Wenn Sie sich einen Eindruck machen konnten, forschen Sie bitte auf der Unterseite Grube Landeskrone weiter!