Willkommen ...

... auf dem Blog der LWL-Archäologie für Westfalen. Mit unseren Beiträgen informieren wir über unsere Arbeit, über die aktuellsten Ausgrabungen und neuesten Erkenntnisse aus allen Regionen Westfalens und allen Fachgebieten.
 
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf viele Besucher sowie angeregte Diskussionen!

Absage

04.03.2020

Abgesagt!

Jahrestagung der LWL-Archäologie entfällt

Wegen der aktuellen Nachweise des Coronavirus sehen wir uns gezwungen, unsere geplante Fachtagung „Archäologie in Westfalen-Lippe“ am 9.3.2020 in der Münsteraner Speicherstadt leider abzusagen. Unser Anliegen ist, jedes Risiko für Ihre Gesundheit zu vermeiden. Nach sorgfältigem Abwägen sehen wir uns daher zu dieser Sicherheitsmaßnahme veranlasst. Wir bedauern dies ...

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Brennraum des Ofens mit Koksresten (LWL-Archäologie für Westfalen/T. Poggel).

04.03.2020

Archäologie der Moderne

Ein Luftschutzbunker in der Siegener Innenstadt

Kürzlich war an dieser Stelle die Rede von einer Splitterschutzzelle, dem kleinsten Vertreter verschiedener Luftschutzbauten. Im Zuge eines Neubauprojektes in der Siegener Innenstadt müssen nun Teile eines Tiefbunkers des Zweiten Weltkrieges weichen, der einst über 500 Menschen Schutz bot. Mitarbeiter der Außenstelle Olpe begaben sich unter Tage und ferti ...

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Hagen, Hohenhof. Blick aus dem Garten auf die Villa. Im Vordergrund das 2019 freigelegte Fundament, das auf den Gartenplänen in dieser Form nicht verzeichnet ist. – Foto: LWL-AfW Olpe/M. Baales.

05.02.2020

Aufruf an die Hagener Bürgerschaft

Suche nach Fotos aus den „dark ages“ des Hohenhofs

Seit 2019 beschäftigt sich die LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe, in Person von Dr. Eva Cichy mit der Geschichte der Gartengestaltung des Hohenhofs. Den Hohenhof bei Hagen-Eppenhausen hatte sich der Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus (1874-1921) zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Henry van de Velde (1863-1957) bauen lassen; er zählt zu einem der bedeutenden Baute ...

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Attendorn (Kr. Olpe). Auffindesituation der Splitterschutzzelle Anfang Januar 2020. – Foto: LWL-AfW Olpe / T. Poggel.

07.01.2020

Archäologischer „Beifang“

Eine Splitterschutzzelle des Zweiten Weltkrieges in Attendorn (Kr. Olpe)

Der Zweite Weltkrieg hat zahlreiche militärische und zivile Relikte hinterlassen, die mit archäologischen Methoden untersucht und dokumentiert werden können. Bei ihrer täglichen Arbeit beschäftigen sich Archäologen und Grabungstechniker mit verschiedenen Lagern, Kampfstellungen, Erschießungsplätzen und Flugzeugwracks, aber vor allem mit Bauten des Luftsc ...

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Attendorn - Neu-Listernohl. Stammabschnitte markieren die alten Pfostengruben einer eisenzeitlichen Hofstelle. Foto: M. Baales/LWL-AfW Olpe.

06.11.2019

Ältester Hausgrundriss des Sauerlandes entdeckt

Archäologische Grabungen bei Attendorn (Kr. Olpe)

Die Vorrömische Eisenzeit ist im Sauerland eigentlich gut vertreten; es gibt mehrere Wallburganlagen, die in letzter Zeit immer mehr Material aus den letzten Jahrhunderten vor Christi Geburt liefern (es werden sogar „neue“ entdeckt), und auch Höhlen, z.B. im Hönnetal, mit einem reichen Fundstoff aus dieser Zeit. Was uns fehlte, sind die „normalen“ Siedlungen, die uns etwas ...

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Studierende der Universität Münster posieren nach Abschluss ihres 3-wöchigen Praktikums für ein Gruppenfoto. Foto: LWL – Archäologie für Westfalen/M. Hahne

31.10.2019

Ausgrabung in der Warburger Börde

Studierende erforschen im Rahmen einer Lehrgrabung die Jungsteinzeit

Von Mitte August bis Ende September fand in diesem Sommer eine 6-wöchige Lehrgrabung als Kooperation der LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Bielefeld mit der Westfälischen Wilhelms Universität Münster statt. Neun Studierende nahmen daran teil und lernten Abläufe und Techniken des Grabungsalltags kennen.

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Die Besucher waren von der Hausgröße, die 30 x 6.5 m betrug, beeindruckt. Foto: LWL/M. Hahne

16.10.2019

Volles Haus am Tag des offenen Denkmals

Blick durch ein Zeitfenster

Die Wettervorhersage war nicht sehr vielversprechend, der Himmel war grau und die Luft diesig, nebelig. Die Mitarbeiter der Ausgrabung, die sich auf einsamer Feldflur befand, ließen zur besseren Orientierung für Besucher einen großen, orangefarbenen LWL-Ballon ca. 30 m hochsteigen.

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Moderne Architektur und Corten-Stahl-Wände des Schutzbaus sollen bewusst einen Kontrast im Tal des Gerhardsseifens bewirken (Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/M. Zeiler).

11.10.2019

Richtfest am Schutzbau der Ausgrabung „Gerhardsseifen“

Eisenzeitliche Verhüttungsstelle bei Siegen unter „Dach und Fach“

Wider Erwarten reißt der Himmel auf und die Sonne scheint über dem Siegerland. Auf einem geschotterten Parkplatz nahe des Fußballplatzes des SUS-Niederschelden bei Siegen finden sich um 14 Uhr am Donnerstag, den 10. Oktober, zahlreiche Menschen ein. Vielleicht sind auch Fußballfans darunter, aber die Ankömmlinge richten ihren Gang nicht zum Bolzplatz, sondern entg ...

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2013 wurden unter großem Zeitdruck rund 6000 qm Fläche untersucht; Foto: LWL/A. Madziala

10.09.2019

Alte Funde – Neue Ergebnisse:

Der „Reiter von Gohfeld“ und die unerwartet lange Geschichte seines Gräberfeldes

Als die Archäologen der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen 2012 und 2013 im Vorfeld der Errichtung des Hermes-Logistikzentrums in Löhne-Gohfeld Ausgrabungen unternahmen, stießen sie dort auf Überreste von Brandgräbern, die aufgrund der Beigaben in die Zeit um 400 n. Chr. datiert wurden.

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