Ein seltener „nordischer Gast“ aus Südwestfalen

13.08.2026 Michael Baales

Steinzeitliche Oberflächenfundstellen sind aus allen westfälischen Regionen bekannt, sowohl aus den nördlichen Sandgebieten, den südlich anschließenden Börden und auch aus dem bergigen Süd- und Ostwestfalen – frei nach dem Motto: „Wer suchet, der findet“. So sind auch aus dem Hochsauerlandkreis rd. 50 Oberflächenfundstellen bekannt.

Vorgestellt wird ein interessanter – und …

Frühes christliches Symbol im „barbarischen“ Südwestfalen

10.08.2026 Michael Baales

Beinahe ein Standardsatz von Sondengehenden, die in Westfalen unterwegs sind, ist der, dass sie gerne einmal eine römische Münze finden wollten. Grundsätzlich ist das in Westfalen auch möglich bzw. nicht wirklich unwahrscheinlich, waren römische Truppen vor allem im Raum der Lippe um die Zeitenwende präsent und auch davor und besonders …

Über das Ehrenamt zum Grabungstechniker – Teil 1

03.08.2026 Michael Baales

März 2020, ein warmer Frühling bahnt sich an und die Welt steht still: Corona ist ausgebrochen und das öffentliche Leben schien plötzlich wie eingefroren – doch darum soll es hier nicht gehen.

Anstelle dessen erzähle ich, C.L., wie ich aufgrund der Pandemie ein neues Hobby entdeckte und aus Neugier tief …

Römisches aus Kneblinghausen?

24.07.2026 Michael Baales

Kneblinghausen. Beschrifteter Briefumschlag mit Fundfoto-Negativ (LWL-AfW Olpe/T. Poggel).

Das Römerlager in Rüthen-Kneblinghausen (Kreis Soest) ist ein Fundplatz, der weitgehend im Dunkeln liegt. Zwar begannen die ersten Ausgrabungen bereits 1901 und vor allem der Rüthener Schulrektor Eberhard Henneböle führte zwischen 1934 und 1951 mehrere Ausgrabungskampagnen durch, doch mangels datierbarer Befunde und …

Dunkle Gruben mit Keramik und vielen Tierknochen

10.04.2026 Michael Baales

Die älteste Keramikscherbe der Fundstelle ist eine Randscherbe mit Schwalbennesthenkel und datiert ins 9. - 11. Jh. – LWL-AfW Olpe/D. Riemenschneider.

 

Vielen Interessierten der westfälischen Archäologie ist der Ort Ense im Kreis Soest vor allem ein Begriff aufgrund des dort bereits in den 1960er Jahren entdeckten und Mitte der 2000er …

Kategorie: Außenstelle Olpe

Seit zehn Jahren Umsetzung des „Frankfurter Modells“ in Olpe

16.09.2025 Michael Baales

Bereits seit nunmehr zehn Jahren bildet die Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen junge, interessierte Menschen – tatsächlich bisher nur junge Herren – erfolgreich zu Grabungstechnikern fort. Diese haben vorab ein Archäologie- oder Geschichtsstudium abgeschlossen oder haben bereits eine handwerkliche Ausbildung durchlaufen. Im sogenannten „Frankfurter Modell“ werden ihnen in der …

Jugendwashütte?

02.07.2025 Michael Baales

Ehrlich gesagt, wusste ich gar nicht, was nach dem Abi kommt, doch eins stand fest: direkt studieren wolle ich auch nicht.

Es fühlt sich an, als hätte mein FSJ in der Denkmalpflege gestern erst begonnen, aber tatsächlich endet es schon in 2 Monaten, und in einer Woche findet das Abschlussseminar …

Kategorien: Außenstelle Olpe · Hinter den Kulissen · BFD / FSJ

Schlagwort: Olpe

Was lange währt ….

30.05.2025 Michael Baales

Die Region des südlichen Hellwegs, so auch das Gebiet um Ense (Kr. Soest), ist als ergiebiges Fundgebiet für Siedlungsstellen der letzten gut 7000 Jahre bekannt. Eine zentrale Stelle nimmt das in der vorliegenden Publikation behandelte mehrperiodige Gräberfeld von Ense-Bremen ein.

Windparks und Bodendenkmäler im Wald

28.04.2025 Michael Baales

Seit 2023 wurden folglich der LWL-Archäologie für Westfalen (LWL-AfW) immer mehr Planungen zur Errichtung von Windparks bekannt. Im Süden Westfalens, im Regierungsbezirk Arnsberg, werden diese mittlerweile überwiegend in Waldgebieten geplant. Diese wurden bisher meist als Fichtenplantagen, doch liegen auf diesen Flächen auch Zehntausende archäologisch relevanter Strukturen, wie Meiler, Pottaschesiedereien, Hohlwege, …

Immer mal wieder „Kalk“

28.04.2025 Michael Baales

Viele archäologische Relikte stammen aus gewässernahen, heute noch existierenden Stadtkernen oder längst aufgegebenen Siedlungen (Wüstungen). Darüber hinaus sind es Spuren der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung (z. B. Bergbaustollen, Meilerplätze etc.), die, teils gut sichtbar, bis in die Gegenwart überdauert haben. Zu ihnen zählen auch größere Kalkbrennöfen, deren Strukturen teilweise auch obertägig …

Kategorie: Außenstelle Olpe

Schlagwort: Olpe