05.02.2016

Winterarbeit bei den Archäologen

Ein Bericht von Anna Schutjak

Nach einer kleinen Weihnachtspause ist die Hälfte meines freiwilligen Jahres in der Denkmalpflege nun bald vorbei und Ihr fragt Euch sicher, was ich im Winter bei den Archäologen zu tun habe.

Zur Zeit haben wir nur eine Ausgrabung in Porta Westfalica-Barkhausen und eine weitere kleinere Ausgrabung im historischen Rathaus in Wiedenbrück. Trotzdem gibt es für mich viel Arbeit, während die Archäologen ihre Berichte und Artikel schreiben und die Grabungstechniker die Gesamtpläne der verschiedenen Grabungsflächen bearbeiten.

Für jeden Fundort gibt es eine Fundakte, die immer wieder auf den aktuellen Forschungsstand gebracht wird

Für mich bedeutet das Arbeit in der Werkstatt und im Büro: Scherben müssen gewaschen und gepuzzelt werden, Fotos richtig benannt werden und außerdem müssen verschiedene Dokumente kopiert werden.

Hier habe ich zwei 2000 Jahre alte Scherben zusammen gepuzzelt

Tja,  ein Archäologe zu sein heißt nicht nur mit der Schaufel in einer Grube zu stehen, so wie meine Freunde immer denken, sondern auch später im Büro schon entdeckte Funde zu bearbeiten und dokumentieren.

Das ist aber auf gar keinen Fall eine langweilige Arbeit: Ihr könnt mir glauben, dass es sehr spannend ist 800 oder 2.000 Jahre alte Scherben zu puzzeln und dann zwei passende Stücke zu finden, dann fühlst man sich total zufrieden.

 

So und in Vorfreude auf den Frühling und auf die neuen Ausgrabungen verbringe ich meine Arbeitszeit.

Ich werde weiter berichten!

Bis zum Nächstes Mal,

Anna

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Kategorien: Außenstelle Bielefeld · Hinter den Kulissen

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