30.08.2016

Bye Bye ...

... das Ende meines FSJ-Jahres

Sehr schnell ist meine FSJ-Zeit vorüber gegangen und ich habe sehr viel erlebt, von dem ich Euch jetzt berichten kann. Seit meinem letzten Blog-Eintrag ist wirklich viel passiert!

Ich (rechts außen) zusammen mit dem Grabungsteam in Scharmede

Wie man auf dem Bild sieht, habe ich im April an der Ausgrabung in Salzkotten-Scharmede teilgenommen.

Auch in meinem persönlichen Leben war in der Zwischenzeit viel los. Im April und im Mai hatte unser FSJ-Team zwei Seminare, wir haben an der Restaurierung des Schlosses Senden teilgenommen! Dadurch wurde unser Interesse für dieses Schloss geweckt und wir erhielten viel spannendes Hintergrundwissen, was diese Sache für uns alle noch etwas interessanter machte. Eine wirklich tolle Erfahrung für uns! (Wenn auch Sie mehr über das Schloss Senden und seine Geschichte erfahren wollen lesen sie hier: http://schloss-senden.de/)

Schloss Senden
Restaurierungsarbeiten am Schloss Senden

Im Juni hatten wir ein Abschlussseminar in Holland. Dies war für uns eine unvergessliche Woche aber auch ein trauriger Abschied untereinander. Wir haben die beeindruckende Landschaft genossen, der steifen Brise am Meer standgehalten und die schönen holländischen, kleinen Städtchen, die einfach sehr viel Charme aufweisen, besucht.

Holland

In der Zwischenzeit habe ich den Zulassungsbescheid von der Fachhochschule OWL für mein baldiges Studium bekommen. Ich musste zwar hierzu eine Menge Papierkram (Visumsbeantragung usw.) erledigen, aber die Arbeit hat sich am Ende doch wirklich gelohnt. Schon bald werde ich mich wieder dem Studentenleben widmen. Ich freue mich schon auf mein Architektur-Studium. Zusammen mit meinem Freund bleibe ich in Bielefeld wohnen. Ich freu mich schon auf diese neue Zeit!

Von mir gewaschene und sortierte Scherben

Ansonsten hab ich die Zeit in meinem gemütlichen Büro genossen. Und jetzt, dank meiner umfangreichen Erfahrung im Bereich des Scherbenwaschens, fällt es mir gar nicht mehr schwer, eine Scherbe aus der römischen Kaiserzeit von einer mittelalterlichen Scherbe zu unterscheiden. Auch den Unterschied zwischen einem Schweinekiefer und einem Kuhkiefer kann ich erkennen. :-)

 

Abwechslungsreich und spannend hab ich dieses wertvolle Jahr verbracht. Mein Fazit hierzu: Ich werde die schöne Zeit mit meinen Kollegen, die Zeit im Büro und an den Ausgrabungsplätzen bestimmt sehr vermissen. Meinem Nachfolger kann ich diese Erfahrungen nur ans Herz legen und weiterempfehlen.

Eure Anna

⇑ Zum Seitenanfang

Kategorien: Außenstelle Bielefeld · Hinter den Kulissen

Schlagwort: