Aufgabe des Suchdienstes ist es nun, die sterblichen Überreste der gefallenen Soldaten vollständig zu bergen und nach den USA zu verbringen. Sie sind daher auch in Deutschland immer wieder im Einsatz, gelten doch viele Soldaten immer noch als vermisst. So wurde im August 2005 z.B. bei Werl der Absturzort einer P-47 untersucht und Reste der Maschine geborgen sowie der noch in der Kanzel verbliebene Pilot geborgen. Die Flugzeugreste sind heute übrigens im „Pima Air & Space Museum“ in Tucson, Arizona, ausgestellt.
Anders als damals hatte der amerikanische Suchdienst nun mit der LWL-Archäologie frühzeitig Kontakt aufgenommen, so dass wir ihnen bei der Nachsuche auch helfen konnten. Geborgen wurden in dem Wäldchen zahlreiche Metallreste der Maschine, darunter auch Plexiglas der Kanzel sowie eine Bordmunitionshülse. Weitere Knochenreste wurden allerdings nicht gefunden. Vermutlich ist die Leiche seinerzeit vollständig bestattet worden.